| Natur entdecken am Zechteich - ein echter Geheimtipp Als klein, aber fein lässt sich der rund 800 Meter lange Naturlehrpfad Zechteich bei Marktleugast bezeichnen. 35 Tafeln rund um das Gewässer sollen sowohl Gästen als auch Einheimischen die Natur näher bringen. Als Oase der Ruhe ist der Zechteich aber auch ein Geheimtipp für Erholungssuchende. Im Jahre 1986 wurde die Beschilderung erstmalig angelegt, die das Verständnis für die ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge zwischen Flora und Fauna wecken soll. Die Generalinstandsetzung des Naturlehrpfades erfolgte im Jahre 1999. Die Informationen bleiben auf in Oberfranken heimische Tiere und Pflanzen beschränkt. Ausgangspunkt für den lehrreichen Rundgang um den Teich ist der Parkplatz des SV Marienweiher. Eine hier aufgestellte Informationstafel enthält einen Lageplan mit den rund um den Teich verteilten Stationen. Die Historie des Areals beschreibt eine weitere Tafel. Weiter geht der Weg links herum am Ufer entlang und erreicht nach wenigen Metern die Hainbuche. Dort zeigt eine Tafel, wie aus dem Laich ein Frosch wird. Als nächstes wird dem Besucher die Geologie und Bodenbildung näher gebracht. Nur ein kleines Stück entfernt sind die Aufgaben der Forstwirtschaft aufgezeigt. Dann geht es um den intensiv genutzten und naturnah belassenen Teil des Teiches. Beschrieben werden die Lebensräume Weiher und Tümpel. Weiter geht es zu den Tafeln über die Waldsukzession, außerdem wird der Lebensraum Wasser für Insekten aufgezeigt. Die heimischen Schlangen und Reptilien werden an den nächsten Stationen vorgestellt, bevor die Hütte des Fischereivereins erreicht wird. Wenige Meter unterhalb beweist sich dort die Koser als Lebensader der Landschaft und mit etwas Geduld sieht man dort Bachforelle und Flusskrebs in natura. |
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| Geschichte Der Teich wurde im. l8ten Jahrhundert wahrscheinlich als Anstaubecken gebaut. Er hat eine Größe von ca. 2,1 ha. Es wird vermutet, daß die im Teich angesammelte Menge von ca. 2.500 m3 Wasser dazu benutzt wurden, den an der Teichanlage vorbeifließenden "Großen Koserbach" bei Niedrigwasserführung mit Wasser aufzufüllen. Bezweckt wurde damit wahrscheinlich, den unterhalb liegenden Hammerwerken Weihermühle, Schmölz sowie Schlackenmühle und den Berg Werksbetrieb an der Adlerhütte bei Markt Wirsberg ausreichende Wassermengen zum Betrieb ihrer Anlagen zur Verfügung zu stellen. Zwischenzeitlich ist der Betrieb diese Anlagen eingestellt. Der künstlich angelegte Teich ist heute im Besitz der Kath. Pfarrpfründestiftung Marienweiher. Es liegt versteckt und romantisch eingebettet, umrahmt von Wald und den Gehölzreihen entlang der Großen Koser mitten im Frankenwald. Der Markt Marktleugast hat den Zechteich seit 1971 gepachtet. Seit 1986 ist der Zechteich an den neu gegründeten Fischereiverein weiterverpachtet, der seitdem die gesamt Anlage unterhält und pflegt. 1986 wurde Marienweiher für des Zechteich mit der Urkunde im landesweiten Wettbewerb "Lebensraum naturnahe Gewässer" des Bayerisches Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V. für vorbildliche Leistungen bei der Erhaltung, Pflege und Entwicklung naturnaher Gewässer Dank und Anerkennung ausgesprochen. |
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| 35 Tafeln am Wegrand beschreiben Flora und Fauna: | ||
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| Bachforelle | Flusskrebs, Edelkrebs | Eisvogel | |||
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